Deine ÖH der FHWien der WKW

Studienrecht

Neben Beihilfen und dem großen Brocken Sozialrecht, begleitet dich auch das Studienrecht Tag für Tag durch dein Studium. Wir haben hier die wichtigsten fragen für dich zusammengefasst!

FAQ Studienrecht

  • Es herrscht in allen Lehrveranstaltungen Anwesenheitspflicht. Wenn die Anwesenheit von 75 Prozent pro Lehrveranstaltung unterschritten wird, verfällt ein Prüfungsantritt. In diesem Fall kann der normale erste Prüfungstermin wahrgenommen werden, gilt aber dann bereits als 2. Antritt. Solltest du wegen Krankheit nicht zu deiner Lehrveranstaltung bzw. zu deiner Prüfung kommen können, dann hol‘ dir auf jeden Fall eine ärztliche Bestätigung, dann wird deine krankheitsbedingte Abwesenheit nicht in die 75 Prozent mit eingerechnet. Kenntnisse, die an anderen Institutionen erworben wurden, können angerechnet werden. Voraussetzungen für eine Anerkennung von Lehrveranstaltungen sind nachgewiesene, zertifizierte Kenntnisse. Hierfür muss das Anrechnungsformular, im jeweiligen Institut, ausgefüllt abgegeben werden und erst nach Prüfung durch den zuständigen Fachbereichsleiter wird eine Anrechnung bewilligt.
  • Probleme im Studium, wie z. B. durch Prüfungen, die nicht so gelaufen sind wie geplant, liegen oft nicht an einer schlechten Vorbereitung. Was tun, wenn manchmal die Dinge auch anders liegen? Hier findest du alle Infos zu Rechten, Prüfungen, Anrechnungen, Wiederholungen. Die FHWien der WKW haben eine einheitliche Prüfungsordnung, die aber an den verschiedenen Studiengängen unterschiedlich ausgelegt wird. Die aktuell gültige Version der Prüfungsordnung findet ihr im Infomanual für Studierende auf FHWien-Online. In der Prüfungsordnung werden folgende Punkte geregelt:

    Prüfungstermine

    Der HauptPrüfungstermin hat zeitnah zu den Lehrveranstaltungen stattzufinden. Es sind max. 4 Termine je Lehrveranstaltung vorgesehen, die zeitgerecht (2-3 Wochen) und in geeigneter Form (z.B. schwarzes Brett, Aushang, etc.) bekannt zu geben sind. Fristen (Notenschluss) für die positive Absolvierung einer Lehrveranstaltung:
    • Wintersemester: 14. April
    • Sommersemester: 14. November

    Durchführung und Organisation von Prüfungen

    Prüfungsmodalitäten sind zu Beginn der LV bekannt zu geben. Grundsätzlich wird zwischen LVs mit abschließender Prüfung und LVs mit immanentem Prüfungscharakter unterschieden. Mündliche Prüfungen sind öffentlich zugänglich und zu protokollieren. Eine negative Beurteilung von mündlichen Prüfungen ist zu begründen.

    Antritte

    Ein Nicht-Antreten zu einem Prüfungstermin ist mit der Note Nicht genügend zu beurteilen. Die Entscheidung ob unverschuldete berücksichtigungswürdige Umstände (Unfall, längerer Krankenhausaufenthalt) nachgewiesen werden können, liegt bei der Studiengangsleitung. Entsprechende Nachweise sind nur nach Aufforderung vorzuweisen. Schummeln führt zum Verlust des Prüfungsantritts und nachweisbar betrügerisches Verhalten kann zum Auflösen des Ausbildungsvertrags führen.

    Einsicht in Prüfungsergebnisse

    Bei negativ absolvierten Prüfungen ist den Studierenden vor dem Wiederholungstermin das Recht der Einsichtnahme in die Prüfungsunterlagen einzuräumen.

    Beurteilung

    Für Prüfungen gilt folgender Notenschlüssel:
    • Sehr gut (1):         100% bis > 90%
    • Gut (2):                 90% bis > 75%
    • Befriedigend (3):     75% bis > 60%
    • Genügend (4):        60% bis > 50%
    • Nicht genügend (5): 50% bis 0%
    Für die Bachelor- bzw. Diplomprüfung gilt:
    • Bestanden
    • Mit gutem Erfolg bestanden
    • Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden
    Gegen die Beurteilung einer Prüfung kann nicht berufen werden. Wenn die Durchführung einer negativen beurteilten Prüfung einen Mangel aufweist, kann eine Beschwerde bei der Studiengangsleitung eingebracht werden, welche die Prüfung aufheben kann.

    Wiederholung von Prüfungen:

    Negative Prüfungen können zweimal wiederholt werden, wobei die 2. Wiederholung als kommissionelle Prüfung durchzuführen ist, die mündlich und/oder schriftlich durchgeführt werden kann. Eine Wiederholung von positiv beurteilten Prüfungen ist nicht vorgesehen.Bei einer negativen Beurteilung einer LV mit immanentem Prüfungscharakter ist eine Nachfrist zur Erbringung der erforderten Leistungsnachweise einzuräumen.
  • Es gibt die Möglichkeit einer einmaligen Unterbrechung des Studiums, die beim Studiengangsleiter (Institutsleiter) zu beantragen ist. Nachzuweisen bzw. glaubhaft zu machen sind:
    • Gründe der Unterbrechung
    • Beabsichtigte Fortsetzung
    • Aussicht auf positiven Abschluss des Studiums
    Der Studiengangsleiter hat zwingende persönliche, gesundheitliche und berufliche Gründe nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Während der Unterbrechung können keine Prüfungen abgelegt werden. Die Unterbrechung wird im Normalfall für die Dauer eines Jahres gewährteine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich.
  • Die Entscheidung ob Studienbeiträge/-gebühren eingehoben werden, fällt der Erhalter (§2 Abs. FHStG), wobei es durchaus Unterschiede zwischen den Studiengängen geben kann (an der FHW werden von allen Studierenden Studiengebühren in gleicher Höhe verlangt). Befreiungen und deren Gründe sind zulässig und sollten in der jeweiligen Studienbeitrags-Ordnung veröffentlicht werden. Sofern solche bestehen (gibt es unseres Wissens derzeit an der FHWien der WKW nicht), ist eine Befreiung üblicherweise bei der FH schriftlich zu beantragen. Eine Verringerung der Studiengebühren, weil nur ein bis zwei Kurse belegt wurden, gab es bisweilen nicht! Allerdings können Studiengebühren für BB-Studierende unter Umständen beim Finanzamt/der ArbeiternehmerInnen-Veranlagung (oder Steuerausgleich) geltend gemacht werden, sprich über die Steuer „refundiert“ werden (was dann Weiterbildungs- oder Werbungskosten wären). Conclusio: Bei der FH (Rechnungswesen/Buchhaltung) nachfragen und die Info am besten dann an uns kommunizieren (falls Ihr Eure Studiengebühren erstattet oder verringert bekommt). Hier könnt Ihr Euch den Steuerleitfaden der ÖH herunterladen.

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